Wie man für Patienten mit unterschiedlichen Zuständen individuell die optimale Position auswählt und die Stehanordnung des Arztes festlegt, ist eine wichtige Fähigkeit, die jeder Pneumologe beherrschen muss. Im Folgenden werden die klinischen Anwendungen und Stehanordnungsspezifikationen von drei gängigen Positionen in der Bronchoskopie erläutert.
1. Rückenlage: Eine klassische Wahl für Standard-Sicherheit
Position und Stehanordnung:
Der Patient muss flach auf dem Untersuchungstisch liegen, wobei ein Kissen oberhalb der Schultern platziert wird, um den Kopf mäßig nach hinten zu neigen. Die Hände werden natürlich an beiden Körperseiten platziert. Dieses Lagerungsdesign dient dazu, die Atemwege in bestem Zustand zu halten und das reibungslose Einführen des Endoskops zu erleichtern.
Für Ärzte sollte der Hauptarzt direkt vor dem Kopf des Patienten stehen, um mit idealer Sichtlinie und optimalem Bedienwinkel direkt auf den Patienten ausgerichtet zu operieren. Der Endoskopieassistent oder die Pflegekraft sollte vorzugsweise auf der linken Seite des Operateurs stehen, um Instrumente bequem zu reichen und notwendige Unterstützung zu leisten. Der Anästhesist wird auf der rechten Seite des Operateurs positioniert, um jederzeit die Vitalparameter des Patienten zu überwachen und die chirurgische Sicherheit zu gewährleisten.
Indikationen:
Die Rückenlage ist die grundlegendste und am häufigsten verwendete Position bei der
Bronchoskopie, und man kann sagen, dass es die "Standardausrüstung" für Atemwegsendoskopiker ist. Diese Position ist nicht nur für die meisten Bronchoskopie-Diagnose- und Behandlungsoperationen, einschließlich starrer Bronchoskopie, geeignet, sondern auch sowohl für elektive als auch für Notfall-Endoskopien wirksam. Ob routinemäßige Untersuchung oder Notfallbehandlung, die Rückenlage ist die erste Wahl.
Vorteile der Position und Sitzordnung:
Der Vorteil dieser Position ist, dass sie sehr ergonomischen Prinzipien entspricht und Ärzten die Bedienung besonders erleichtert. Patienten können in dieser Position ihre Muskeln vollständig entspannen und sich relativ wohlfühlen. Aus der Perspektive der stehenden Anordnung erfüllt jeder seine eigenen Aufgaben, und der gesamte Operationsprozess verläuft reibungslos und geordnet. Insbesondere für ältere, schwache oder geistig angespannte Patienten kann die Rückenlage den chirurgischen Prozess reibungsloser gestalten.
2. Seitenlage (Laterale Dekubitusposition): Eine kluge Wahl für kombinierte Operationen
Position und Stehanordnung:
Wenn ein Patient die Seitenlage einnehmen muss, ist es normalerweise die linke Seitenlage. Der Patient sollte ein Kissen auf Schulterhöhe platzieren, die Beine mäßig beugen, um eine bequeme Haltung beizubehalten, und einen speziellen Mundschutz tragen, um versehentliches Beißen des Endoskops zu verhindern.
In diesem Fall sollte der Hauptoperateur auf der linken Seite des Patienten stehen. Der Endoskopieassistent oder die Pflegekraft steht weiterhin auf der linken Seite des Operateurs und pflegt eine kooperative Beziehung, ähnlich wie in Rückenlage. Der Anästhesist muss seine Position anpassen und am Kopfende des Patienten stehen, damit er den Patienten überwachen kann, ohne die Operation zu behindern.
Indikationen:
Die laterale Dekubitusposition eignet sich besonders für Fälle, die eine gleichzeitige kombinierte Bronchoskopie und Gastroskopie erfordern. Beispielsweise bei der Behandlung von ösophago-trachealen Fisteln ermöglicht diese Position Operationen sowohl am Atemwegs- als auch am Verdauungstrakt, ohne den Patienten bewegen zu müssen, was die chirurgische Effizienz erheblich verbessert.
Vorteile der Position und der Stehanordnung:
Der größte Vorteil dieser Position ist, dass sie während des Eingriffs Positionswechsel vermeidet. Stellen Sie sich vor, wenn der Patient unter Narkose steht, ist das Hin- und Herdrehen des Körpers nicht nur zeitaufwendig, sondern erhöht auch das Risiko. Nach der Seitenlage verkürzt sich die Operationszeit erheblich, die Menge an Narkosemitteln kann reduziert und das Gesamtrisiko für den Patienten wird natürlich verringert. Dieses stehende Layout erfordert jedoch von den Ärzten flexiblere Operationsfähigkeiten, da sich die Perspektive und der Operationswinkel von der herkömmlichen Position unterscheiden, was eine gewisse Anpassung und Schulung erfordert. Das gesamte Team muss auch die Kooperationsmethode anpassen, um eine abgestimmte Zusammenarbeit zu gewährleisten.
3. Sitzende Position: Eine innovative Lösung für Sonderfälle
Position und Sitzordnung:
Bei Patienten, die nur sitzen können, müssen wir die Sitzposition einnehmen. Der Patient sollte in einem bewussten Zustand aufrecht auf einem Hochlehner sitzen, mit dem Rücken an die Rückenlehne angelehnt und einen festen Mundschutz tragen. Diese Haltung erfordert, dass der Patient stabil bleibt und sich nicht zufällig bewegt.
Zu diesem Zeitpunkt muss der leitende Arzt direkt gegenüber dem Patienten stehen und von Angesicht zu Angesicht mit dem Patienten operieren. Die Pflegekraft sollte hinter dem Patienten stehen, mit beiden Händen helfen, den Kopf des Patienten zu fixieren, und gleichzeitig dem Arzt helfen, den Endoskopkörper zu fixieren, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten. Der Assistent des Endoskopisten steht auf der rechten Seite des Operateurs, um notwendige Unterstützung zu leisten.
Indikationen:
Die Sitzposition ist hauptsächlich für Patienten geeignet, die nicht flach liegen können, wie z. B. Patienten mit schwerer Dyspnoe, Patienten mit Thoraxdeformitäten (z. B. Buckel) oder Patienten mit anderen besonderen Bedingungen. In solchen Fällen wird die Sitzposition zu einer praktikablen Lösung.
Vorteile der Position und der stehenden Anordnung:
Um ehrlich zu sein, hat die Operation in sitzender Position recht hohe technische Anforderungen an die Ärzte, da sie die konventionellen Operationsgewohnheiten durchbricht. Ärzte müssen dem Patienten direkt gegenüberstehen, und der Operationswinkel ist völlig anders. Die Beherrschung dieser Technik ist jedoch sehr wertvoll für die Lösung spezieller klinischer Probleme. Für die Krankenschwester ist es entscheidend, den Kopf und den Endoskopkörper von hinten zu fixieren, was direkt mit der Stabilität der Operation zusammenhängt. Laut Forschungsergebnissen haben einige Krankenhäuser erfolgreich Erfahrungen mit Tausenden von Sitzpositionsuntersuchungen gesammelt, was beweist, dass diese Methode tatsächlich einzigartige Vorteile hat. Insbesondere bei übergewichtigen Patienten, älteren Patienten und Patienten mit offensichtlicher Dyspnoe kann die Sitzpositionsuntersuchung Reflux von Magensaft vermeiden und ist für die Ärzte relativ weniger anstrengend zu bedienen.
4. Kernprinzipien der stehenden Positionierung
Bei der tatsächlichen Operation muss die Anordnung der stehenden Positionen der Ärzte mehreren Kernprinzipien folgen:
Erstens sollte die Ergonomie berücksichtigt werden. Die Stehposition sollte es den Ärzten ermöglichen, eine natürliche und entspannte Haltung beizubehalten, langes Vorbeugen oder Verdrehen zu vermeiden und arbeitsbedingte Verletzungen zu reduzieren. Die Bedienungsfreundlichkeit ist ebenfalls wichtig. Die Stehposition sollte es den Ärzten erleichtern, den Bildschirm zu beobachten, Instrumente zu bedienen und mit Assistenten zu kommunizieren.
Das Prinzip der Teamkooperation erfordert, dass die Stehpositionen jedes Mitglieds ein sinnvolles Arbeitsdreieck bilden, damit die Instrumentenübergabe und der Informationsaustausch reibungsloser erfolgen und Notfallsituationen schnell bewältigt werden können. Schließlich das Prinzip der Sicherheitsüberwachung: Die Stehposition des Anästhesisten muss eine klare Beobachtung der Vitalparameter des Patienten ermöglichen und jederzeit zur Intervention bereit sein.
5. Klinische Überlegungen zur Positionsauswahl
In der praktischen Arbeit müssen bei der Auswahl einer Position und der Anordnung einer stehenden Position verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:
Die spezifischen Bedingungen des Patienten sind sehr wichtig, einschließlich Alter, körperlicher Zustand, Vorhandensein von Dyspnoe, Vorhandensein von zervikalen und thorakalen Deformitäten usw. Unterschiedliche körperliche Zustände erfordern individuelle Arrangements. Die Art der Operation beeinflusst ebenfalls die Auswahl: handelt es sich um eine einfache Untersuchung oder eine therapeutische Operation? Ist es notwendig, andere endoskopische Operationen zu kombinieren?
Unterschiedliche Anästhesieverfahren haben unterschiedliche Anforderungen. Die Anforderungen an die Lagerung und Stehposition sind bei Lokalanästhesie und Vollnarkose sehr unterschiedlich. Beispielsweise ist die Sitzposition für Patienten unter Vollnarkose in der Regel nicht geeignet. Darüber hinaus die Erfahrung des Operationsteams: Unterschiedliche Lagerungen und Stehpositionen erfordern vom Team entsprechende Sicherheit, insbesondere Operationen in Sonderpositionen, die mehr Training und Abstimmung erfordern.
Es wird gehofft, dass dieser Artikel Klinikern helfen kann, die Bedeutung der Auswahl der Bronchoskopieposition und der Lagerung im Stehen besser zu verstehen, das Niveau der Diagnose und Behandlung in der praktischen Arbeit kontinuierlich zu verbessern und den Patienten qualitativ hochwertigere medizinische Dienstleistungen anzubieten.